Auf dieser Seite wollen wir - chronologisch und z. T. als pdf-Dokument -  durch Presseveröffentlichungen  unterlegte Gegenstimmen zitieren und gelegentlich stichwortartig kommentieren:  

 

 


 



Kann man sich noch deutlicher selbst entlarven? 

Doch, das geht: Lesen Sie unsere Erklärung zur Infoveranstaltung vom 28.11.17 unter "AKTUELLES"!







„Nichts ist leichter als Selbstbetrug, denn was ein Mensch wahr haben möchte, hält er auch für wahr.“
Demosthenes


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Da unser Antwort-Leserbrief auf die nachstehende Veröffentlichung - warum wohl - nicht abgedruckt wurde, wollen wir sie Ihnen nicht vorenthalten:

Nachdem ich den Leserbrief bis zum bitteren Ende gelesen hatte, habe ich spontan gesagt: Der Mann hat Recht! „Das ist Wahnsinn!“ Allerdings komme ich aus einem ganz anderen Blickwinkel zu dieser Erkenntnis:  

  • Sie haben Recht: Das Sonntagsblatt stellt die Einschätzung der Bürgerinitiative gegen den Ausbau dar und nicht etwa – was man von einem neutralen Presseorgan erwarten kann - eine ausgewogene Beschreibung des Vorgangs mit Darlegung der Gründe, die für und gegen diese Maßnahme sprechen.
  • Wie kommen Sie zu der Erkenntnis, dass der (in meinen Augen sehr einseitige) Artikel übersichtlich und verständlich alle Fakten nennt? Haben Sie die gesamten 1.196 Seiten der Unterlagen gelesen?
  • Ich habe das mühsam getan und nirgendwo - wenn man den Gesamtzusammenhang berücksichtigt – die Logik in der von Ihnen so hochgelobten Passage entdecken. Dieses Zitat ist sinnentstellend und aus dem Zusammenhang gerissen niedergeschrieben worden (können Sie das gerne im Erläuterungsbericht nachlesen). Schade, dass Sie auf solche  gezielte Desinformation hereinfallen. In Wahrheit findet der aufmerksame Leser viele Passagen, die genau das Gegenteil bestätigen: Dem Schutzgut „Mensch und Natur“ wird ein hoher Stellenwert zugemessen und die Planung    ist darauf ausgerichtet. Und man sollte den Planern schon unterstellen, dass sie ihren Job so machen, dass die gesetzlichen Grundlagen, die Ansprüche der Bürger und die wirtschaftlichen Möglichkeiten in vernünftigen Einklang      gebracht werden.                                                 
  • Haben Sie überhaupt mitbekommen, dass der Lärmpegel nach Ausbau selbst bei höherem Verkehrsaufkommen (das niemand bestreitet) deutlich unter den schon heute gemessenen Werten liegt?
  • Haben Sie schon mal davon gehört, dass durch einen fließenden Verkehr deutlich weniger Feinstaub produziert wird als durch Tausende von Autos, die zweimal am Tag stundenlang in Staus von Linde bis Lichtscheid stehen und das von Montag bis Freitag?
  • Wissen Sie, dass bei der Planung der A 46 in den 60er-Jahren der Begriff  „Lärmschutz“ bei Straßenbauprojekten noch gar kein Thema war. Deshalb holt man heute nichts nach, was damals nach Ihrer Meinung versäumt wurde, sondern man folgt – Gott sei Dank - der technischen Entwicklung und sorgt mit großem Aufwand dafür, dass die dortigen Anwohner wenigstens einigermaßen geschützt werden.
  • Reicht Ihre Vorstellungskraft aus, zu erkennen, dass auf der Basis heutiger Lärmschutzmöglichkeiten und -vorschriften (sehr enger im Übrigen!) das von Ihnen in diesem Zusammenhang gezeichnete Horrorszenario mit jahrelanger Nachrüstung etc. vielleicht doch nicht eintreten wird (obwohl Sie das ja offensichtlich „aller Voraussicht nach“ -wessen Voraussicht???- schon vor Ihrem geistigen Auge sehen)?
  • Bezüglich der „Verkehrsflüsse am Wasserturm“ verweise ich auf unsere Homepage, auf der wir schon vor Monaten die Pläne zum zweistreifigen Ausbau des Kreisels, der zu einer deutlichen Entlastung beitragen wird, veröffentlicht haben. Im Erläuterungsbericht zum Planfeststellungsverfahren wird diese Maßnahme übrigens auch erwähnt, sogar mit einem voraussichtlichen Baudatum! Hier rate ich zur Gelassenheit, bis die Stadt, in deren Verantwortung diese „Ertüchtigung“ durchzuführen ist, die Details bekannt gibt. 

Wir lassen uns im Gegensatz zu Ihrem Wunsch einen – vor allem schnellen – Ausbau nicht verbieten, im Gegenteil: Wir begrüßen ihn sehr und sind deshalb dankbar, dass mit der Offenlegung der Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren ein überaus wichtiges Etappenziel erreicht wurde. Und wir werden alles daran setzen, dass dieses Verfahren nicht zerredet wird. Denn das hat hier – wie gerade an diesem Projekt aus der Vergangenheit bekannt ist – gewissermaßen Tradition.

Aber ich war auch positiv überrascht: Erstmals las ich aus der Feder eines Ausbaugegners das geografische Eingeständnis, dass die L 419 nicht mitten durch Ronsdorf führt, sondern am Rand liegt. Wahnsinn! 

Aus dem Fußball weiß man, dass es 80 Millionen Bundestrainer gibt, die jedes Spiel verfolgen, es analysieren und anschließend dem echten Bundestrainer vorhalten, was man alles hätte besser machen können. Hier ist es ähnlich: Im Kreis der Ausbaugegner scheint es eine ganze Armada von Bausachverständigen, Bauplanern und Städtebauexperten zu geben. Warum lässt man die eigentlich die bundesdeutsche Straßenplanung nicht durchführen? Das wäre tatsächlich Wahnsinn!


Eine Woche später erschien in der gleichen Zeitung dieser begeisterte Leserbrief: 

   















11.11.2017

 

Der Artikel, aus dem dieser Ausschnitt stammt, erschien direkt nach Offenlegung der Planfeststellungsunterlagen; von der Offenlegung bis zum Redaktionsschluss der betreffenden Zeitung gab es als Zeitrahmen gerade mal anderthalb Tage, in denen 1.196 Seiten Planungsunterlagen durchgearbeitet werden mussten, um zu einer derartigen Schlussfolgerung zu kommen!!! 





12.2.2017

Super! Die NRW-Steuermehreinnahmen eines Jahres sollen für ein einzige Projekt eingesetzt werden!!! 



 5.2.2017 

Toll. Klage gegen etwas, was man noch gar nicht kennt!







14.8.2016

Ohne Kommentar





15.4.2015 

Also Widerstand als Selbstzweck!

RSB 2018_11_04.pdf (458.96KB)
RSB 2018_11_04.pdf (458.96KB)
Ronsdorfer für die L 419
J e t z t !